Der Tag rückt näher…….bald..

im Endspurt noch ein paar Informationen… 19.oo Uhr am kommenden Samstag wurde bereits erwähnt…

29 Personen haben sich angemeldet, es fehlen noch die Anmeldungen von Patrick Meyer und Andy Klein…Fritz ist noch in der Schwebe… und Michael Palm kann sich wohl nicht entscheiden…aber..da ist er wohl nicht der Einzige 😉

Für den Techniker kamen wir bis jetzt auf eine Spendensumme iHv 140,- Euro ( Schmiddi noch außen vor,…hängt davon ab, ob er es schafft zu kommen…falls nicht, ist sein Beitrag die Spende…dann würde es reichen..)

Falls nun Geld überschüssig auf dem Konto sein sollte- es wird keine große Sume sein, machen wir uns am Samstag vor Ort Gedanken…

So…nun hoffen wir, dass die letzten zu überweisenden Kollegen…bis morgen ihre Arbeit erledigt haben, das Casino braucht nun die genaue Personenanzahl… Jürgen, Du bist fest mit eingeplant..Schmiddi hängt in der Schwebe…

Bleibt nur noch eines….WIR FREUEN UNS!!!!!!

Liebe Grüße Frank und Tanja..

Posted in Uncategorized | 2 Comments

Abitreffen am 28.10.2017 um 19.00 Uhr im Casino!!!!

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Neue Informationen zur Abi-Feier am 28.10.2017 im Casino

Hallo meine Lieben…

Frank und ich waren schon mal Essen testen.grins….super lecker…ok – und dann natürlich ausgesucht.. für jeden Geschmack dürfte ausreichend dabei sein..Genaueres folgt, wenn uns das zusammengestellte Buffet nochmals zugesandt wird..nur soviel: Vorspeisen (auch vegetarisch) auf Etageren auf den Tischen…keine Stuhlhussen (;-p) , Buffet mit „Frontcooking-Stationen“, Hauptspeisen – auch teilweise vegetarisch -, tolle Nachspeisen, Getränke inclusive bis 2.00 Uhr nachts…

Nun zum Kostenpunkt: Buffet incl. Getränke 59,- Euro pro Person,

dazu kommt- und das ist der Punkt, den wir beeinflussen können durch die Personenanzahl, je mehr umso günstiger für jeden- :   500 Euro Raummiete und 80,- Euro Reinigung.

wollen wir noch einen Techniker haben, der AUSNAHMSWEISE für uns auch gewünschte Playlists abspielt, dann kämen weitere 150,- Euro dazu.. (ist m.E. sehr sinnvoll, sonst wird es zu ruhig,–DJ ist teuer.. Vielleicht gibt es ja jemand, der uns den Techniker o.m. SPENDEN möchte??)

Gedacht haben wir uns Folgendes: bei 25 Personen und OHNE den Techniker, kommen wir auf den errechneten Preis von 82,2 Euro…(580 Euro / 25 Pers = 23,20 € + 59,-€) also Vorschlag:

83,- Euro überweisen pro Person vorab..Überweisung = Anmeldung.

Eigens für die Abi-Fete wurde ein Konto eingerichtet, damit es komplett unabhängig laufen kann. Nach der Abi-Feier wird dann genau abgerechnet..also, alles was zuviel gezahlt wurde, bekommt jeder natürlich zurück…sollte zu wenig sein, nun, dann machen wir uns dann nochmal Gedanken..

Wir würden uns freuen, wenn Ihr kommen könnt und wollt….das Essen ist wirklich prima, Jochen hat es  bestätigt, und wir haben ein besonderes Jubiläum..25 Jahre!! Da sollte es einmal etwas Besonderes sein. Gebt die Infos bitte weiter, damit niemand vergessen wird. Um dann einen Zugang zu dieser Seite zu erhalten, mich anschreiben per Email oder mobil:

tanjash72@gmail.com  oder 0170 300 15 44…

Hier nun die Bankverbindung zum Abikonto:

Tanja Scherf-Hahn, KW Abifeier, Name schreiben!! IBAN DE29 5856 0103 0002 4004 20  BIC  GENODED1TVB

Anmeldung sollte bis einschl. 7. Oktober 2017 erfolgt sein..

Wenn Ihr der Meinung seid, dass der Techniker dabei sein sollte, so lasst Eurer Meinung hier bitte nochmals freien Lauf..

Sollte der Techniker dann preislich machbar sein, dann benötigen wir natürlich Vorschläge für die Playlists, wenn denn dann..

Frank und ich fänden es gut, wenn wir den Techniker noch finanziell stemmen könnten.. und uns somit um nichts mehr weiter Gedanken machen müssten..für weitere Vorschläge, Ideen, Spenden…gerne ..;-)

Und ganz herzlich bitten wir darum, nicht mit der Anmeldung bis zum Schluss zu warten…das erleichtert unsere Planungen enorm…

Wir freuen uns jetzt schon auf unsere Feier!! Uhrzeit geben wir noch bekannt..irgendwas zwischen 19.00 und 20.00 Uhr..

Liebe Grüße und legt los!!!  Frank und Tanja

Bildergebnis für casino trier

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Hallo meine Lieben, der neue Termin steht fest

Der Termin 28.10.2017 ist nun festgelegt und Frank hat den Termin auch mit dem Casino festgehalten…den weiteren Planungen steht nun also nichts mehr im Wege…bitte schaut, wen wir denn nun noch finden und informiern können…Alles Weitere in Kürze.

Freut uns sehr, dass die Reaktionen doch so positiv waren..

Liebe Grüße Tanja

Posted in Uncategorized | 2 Comments

25jähriges wird verschoben!!!

Hallo Freunde des stilvollen Abinachtreffens,

das Treffen muss verschoben werden. Das Casino, wir hatten ja die Hütte storniert, hatte uns kurzfristig den Termin wegen einer kurzfristigen Veranstaltung im Stadttheater wieder absagen müssen.

Alternativen für den Termim sind nun:

19. 8. und 28.10.,beides ein Samstag. Ob es Menu oder Buffet gibt klärt Tanja noch. Ort: Casino in Trier. Da muss niemand frieren oder Geld in eine Kasse werfen und wir können uns altersgemäss 😀 mit Rotwein volllaufen lassen 😀. Wer Hussen für die Stühle braucht, soll die bitte mitbringen (Tanja war wichitg, dass ich dies ausdrücklich nicht schreibe!)

Bitte gebt eure Präferenz und eure Teilnahme an. Wem beide Termine zusagen, bitte auch zu- oder absagen.

Von den Kosten her, dürften wir bei ca. 80€ für Allinclusive rauskommen. Nicht wenig, aber Toplocstion, leckeres Essen und wir haben nur einmal 25-jähriges, da können wir uns ruhig mal was gönnen.

Bitte den Link auch weiter geben an andere unsere ABI-Mitstreiter. Es hatten sich wohl bis jetzt auch noch nicht alle gemeldet, was die Planung erschwerte.

Liebe Grüsse

Chris

 

 

 

 

 

 

 

Posted in Uncategorized | 22 Comments

25 Jahre Feier HGT am 06.05.2017

Liebe Ex-HGT-ler…

Es gab wesentliche Änderungen….Die Grillhütte wird storniert, andere Planungen sind schon im Gange, Genaueres folgt in einer Woche…es wird nun wärmer, trockener, chilliger…und für alle weniger Aufwand.

Ganz wichtig wird dann aber bitte sein, schnellst möglich Rückmeldung zu geben, wer definitv teilnimmt, denn nur so kann geplant werden…bitte habt Verständnis, der Koch( 😉 )…..braucht frühzeitig die Anzahl der Personen… und an unsere Vegetarier wird auch gedacht..

Es wäre sinnvoll zu wissen, ob es bzgl des Essens noch Vegetarier gibt, das macht die Buffet-Auswahl etwas einfacher..

Ich hoffe, dass wir nun jeden Geschmack treffen und auch jedem gerecht werden können, schließlich nehmen wir uns jede Kritik zu Herzen… Es ist zwar nicht jedem Recht zu machen, aber versuchen können wir es ja 🙂

Seid nun so lieb, und kommentiert Euer Kommen oder Nichtkommen auf dieser Seite weiter!!

Herzlichst…

Tanja

Posted in Veranstaltung | 21 Comments

Weihnachtstreffen Astarix 23.12.2012

Hola
der 23.12 naht wieder und traditionell steht unser pizza-essen im astarix an.

wer ist alles dabei?

lg
chris

https://www.facebook.com/groups/249794508407539/

Posted in Veranstaltung | Leave a comment

80. Geburtstag OStD i. R. Meinhard Lentz am Donnerstag, 25.10.2012

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Weggefährten, liebe Freunde und Bekannte

von Herrn Oberstudiendirektor i. R. Meinhard Lentz,

der langjährige Schulleiter des Hindenburg-Gymnasiums Trier, OStD i. R. Meinhard Lentz, vollendet am Donnerstag, dem 25. Oktober 2012, sein 80. Lebensjahr. Neben diesem Hinweis habe ich Ihnen auch seine Begrüßungsrede anlässlich der Abiturfeier 1991 beigefügt. Sie zeigt sehr deutlich den Leiter einer Bildungseinrichtung, der jungen Menschen den schulischen Abnabelungsprozess mit positivem Ausblick – Es ist eine Lust zu leben! – erleichtert. Diese Rede hat in all den Jahren nichts an Aktualität verloren.

Seit 20 Jahren genießt er als Vater und Großvater sein Leben als Pensionär!

Ad multos annos!

 

 

Oberstudiendirektor i. R. Meinhard Lentz

Zwergfelderstraße 2

54296 Trier

 

geb. am 25. Oktober 1932

Da ich leider nicht jeden per Mail erreichen kann, bitte ich Sie, diese Nachricht wie bei einem Schneeballsystem per Email, Brief, Telefonat etc. weiterzuleiten. Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Holkenbrink

Beigeordneter a. D.

Realschulrektor i. Pr.

 

======================================================================

Oberstudiendirektor Meinhard Lentz anlässlich der HGT-Abiturfeier am 8. Juni 1991

Sehr geehrte Anwesende,

ich darf Sie herzlich zur Abiturfeier 1991 unseres Gymnasiums begrüßen, an erster Stelle heute unsere Abiturientinnen und Abiturienten und ihre Eltern, denen wir von Herzen zum „gemeinsam“ bestandenen Abitur gratulieren. Ich tue das trotz einiger von einigen verursach-ten bedauerlichen Randerscheinungen des Abiturstreichs. Gerade Abiturienten sollten ein Ge-fühl dafür haben, dass da der Spaß aufhört, wo die Achtung vor Person und Arbeit unseres Hausmeisterehepaars und der Putzfrauen verletzt wird.

Ein herzliches Willkommen sage ich auch unserem Schulelternsprecher, Herrn Bewernick, und den Mitgliedern des Elternbeirates sowie den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen und Schülern, die wir immer wieder gerne in unserem Kreise sehen.

Ich begrüße das Kollegium unserer Schule, das an dem hervorragenden Ergebnis dieses Abiturjahrgangs sicher nicht unbeteiligt ist, und unsere Schülerinnen und Schüler.

Jede Abiturfeier hat ihren festen Rahmen und ihre Besonderheit. Die diesjährige hat zwei: Eine, für die ich Sie um Nachsicht bitten muss: Meine Ansprache verletzt den von mir ein-geführten Brauch des Hauses, der dem Direktor maximal 15 und nicht 20 Minuten für seine Begrüßungsansprache einräumt. Die zweite ist erfreulicher: Meist richtet die Schule ihren Abiturienten diese Feier aus. In diesem Jahr ist sie mindestens gleichgewichtig von den Abiturienten selbst gestaltet. Nicht nur die Bilder an den Wänden sind das Werk ihrer Hände, auch der musikalische Rahmen wird – mit bescheidenen Ergänzungen durch das Stamm-personal – von Abiturienten gestaltet. – Ich hoffe, dass unsere Wortbeiträge dieses Rahmens würdig sind.

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten, es müsste seltsam zugehen, wenn Sie das Abitur nicht als einen Neuanfang, wie das Aufstoßen eines Tors ins Freie empfinden würden. Sie sind jung. Sie fühlen die Fähigkeit in sich, Ihr Leben selbst zu gestalten. Ich wünsche Ihnen die Lust dazu und auch den Mut.

Ihnen als Privatperson wird jeder das Recht zugestehen, sich zu freuen und zuversichtlich in die persönliche Zukunft zu schauen. Etwas anders sieht das aus, wenn es um Sie als sozu-sagen öffentliche Person, als verantwortliche Bürger der Bundesrepublik, Europas, der atlan-tischen Industriegesellschaften geht. Da ist Ihr Lebenshorizont plötzlich von einer Fülle von Problemen umstellt, die immer neue Katastrophenszenarien hervorbringen. Und eine mäch-tige Zeitströmung drängt Sie, Ihre Lebenszuversicht unter Verdacht zu stellen und sich dadurch als tieferblickende, problembewusste Zeitgenossen auszuweisen, dass Sie Ihr Lebensgefühl auf den Ton der Betroffenheit und Angst stimmen.

Ich möchte dagegen eine andere Meinung stellen. Ich sage bewusst: Eine Meinung, denn Meinungen ziehen auch in Erwägung, dass ihnen widersprochen werden kann. Unter dieser Prämisse stelle ich gegen Betroffenheitsapelle und Angstbekenntnisse die Forderung: Bekennen Sie sich zu Ihrem Lebensmut, zur Tugend der Tapferkeit, die im Sinne des Aristoteles ein Mittleres ist zwischen angstüberschwemmter Verzagtheit und besinnungsloser Tollkühnheit. Nicht panische Angstreaktionen, noch ein unbesonnenes „Weiter so Deutschland!“, sondern Besinnung tut Not. In diesem Sinne will ich von den weltweiten Problemen – wie etwa dem Gefälle an Lebenschancen zwischen der ersten und der dritten Welt oder dem daraus resultierenden, erschreckend wachsenden Bevölkerungsdruck der dritten auf unsere erste Welt – ein Problem hier näher betrachten: Die steigende Bedrohung der Grundlagen des menschlichen Lebens.

Wichtige Ressourcen unserer technisch-industriellen Produktionsweise erschöpfen sich in vorstellbarer Zukunft. Die Herstellung vieler uns unentbehrlicher Stoffe und die für unsere Produktions- und Lebensweise relevanten Energien belasten Luft, Wasser und Erde, also unsere Lebenselemente und Nahrungsquellen, oder enthalten ein sogenanntes Restrisiko, dessen letztliche Unkalkulierbarkeit eine tiefe Verunsicherung schafft. – Wir können eine Klimaveränderung nicht mehr ausschließen, die das Gesicht der Erde verändern und die Lebensbedingungen tiefgreifend verschlechtern würde. Wir können der Frage nicht mehr ausweichen, ob wir nicht schon die Lebenschancen der nach uns kommenden schmälern und im Begriff sind, einer unabsehbaren Generationskette noch Ungeborener eine schwere Hypothek von Entsorgungslasten aufzubürden.

Auf der anderen Seite dürfen wir nicht vergessen, dass die technisch-industrielle, marktwirt-schaftlich gesteuerte Lebensweise die Überwindung von Lebensverhältnissen ermöglicht hat, die bis ins 19. Jahrhundert hinein die 5000 bis 6000 Jahre des historischen Menschheitsge-dächtnisses bestimmt haben und die wir, gemessen am Heute, nur als katastrophal bezeichnen können. – Ich will das an einem etwas groben Zahlenbeispiel verdeutlichen: Von den rund 80 Abiturienten hätten unter vorindustriellen Lebensverhältnissen zwischen 20 und 30 ihr jetzi-ges Lebensalter erst gar nicht erreicht, Opfer der Kindersterblichkeit. Die übrigen gut 50 bis 60 hätten zwar eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 50 Jahren gehabt. Aber die meisten würden so dicht über der Armutsgrenze, so ungesichert den Wechselfällen des Lebens ausgesetzt leben, dass ein Teil dem Schicksal des Massen- und Alterselends nicht hätte entgehen können. Nur etwa zehn von Ihnen hätten eine gute Chance gehabt, menschwür-dig ein hohes Alter zu erreichen, die einen, weil ererbter Reichtum, die anderen weil ein einkömmlicher Bildungsaufstieg à la Abitur ihnen einen besseren Schutz vor zermürbend harter Arbeit und den periodischen Hungerkrisen und Seuchenepidemien gewährt hätte. – Die westliche Zivilisation hat nicht nur die völlige Ungesichertheit des Daseins der großen Bevöl-kerungsmehrheit überwunden, gleichzeitig eine nahezu Verdreifachung der Bevölkerungszahl bewältigt und dazu die Lebenserwartung um Jahrzehnte gesteigert, sie hat auch ein nie gekanntes Maß an sozialer Sicherung, an sozialem Ausgleich, einen einmaligen Massenwohl-stand geschaffen. Ich halte es für keinen Zufall, dass erst mit der vollen Entfaltung dieser Entwicklung die alte Idee der Menschenrechte eine die ganze Gesellschaft durchdringende Kraft werden und die Demokratie im vollen Wortsinne in die Wirklichkeit treten konnte. – Es geht also nicht nur um Konsum und Wohlstand, sondern auch um die Bewahrung hoher Werte, eines menschenwürdigen Daseins für alle.

Angst kann in dieser Situation nur ein Warnsignal, kein Richtungsweiser sein; ihr Flucht-instinkt weist nur rückwärts in eine ökologische Idylle, die von einer extremen Ungleichheit der Lebenschancen gekennzeichnet war. Angst sieht nur die erdrückende Last der Probleme. – Ich schlage Ihnen vor, die Probleme unserer Zeit als Herausforderung an Sie zu sehen, als Herausforderung Ihrer geistigen, Ihrer moralischen Kräfte!

Sie können in Ihrem Leben noch etwas ausrichten, neu ausrichten. Sie brauchen nicht die aus-getretenen Wege Ihrer Vorgängergenerationen immer nur weiterzugehen, Sie dürfen es nicht einmal. Bisher konnten Sie darauf vertrauen, dass sich für die Ihnen gestellten Aufgaben die Lösungshefte in den Taschen Ihrer Lehrer finden ließen. Jetzt sind unsere Taschen leer! Viele der bisherigen Wege technisch-wirtschaftlicher Daseinssicherung kommen in dieser Zeit an ihr Ende. Ihnen stellt sich die Aufgabe, neue Wege zu bahnen und noch nicht gedachte Lö-sungen zu denken. Dazu müssen Sie viele Denkweisen der Generationen, denen wir Lehrer angehören, hinter sich lassen. Sie sind noch von einer Zeit geprägt, die von einer unbegrenz-ten Progression, zwar nicht der moralischen Kultur, aber der materiellen Zivilisation ausging und die Grenzen des Wachstums nur als theoretischen Bewusstseinsinhalt aufgenommen hat. Noch die 68er-Generation konnte weithin glauben, es ginge bloß um eine gerechtere, vom Leistungsdruck entlastete Verteilung eines unerschöpflich sprudelnden gesellschaftlichen Reichtums.

Sie werden Ihre intellektuellen Kräfte anspannen müssen, nicht nur um dabei mitzuwirken, die neue Technologie der Technologiefolgenbeherrschung weiterzutreiben, sondern auch, um in einer Massendemokratie als „Vernunftpartikel“, als eine „Partei der Vernunft“ die Um-steuerungsmechanismen einsichtig zu machen, die bei der Verflechtung von Wirtschaft, Sozialstruktur und Ökologie notwendigerweise komplex und damit schwer durchschaubar sein werden. – Sie müssen ein altes Ethos für sich neu zurückgewinnen, das im täuschenden Schein der Überflussgesellschaft obsolet geworden schien: Das Ethos des Komfortverzichts, der freiwilligen Selbstdisziplin, der einsichtsvollen Selbstbeschränkung. Unsere Gesellschaft hat Nächstenliebe und Solidarität weitgehend von der moralischen Gesinnung abgelöst und sozusagen automatisiert, nämlich durch ein Umverteilungssystem von über 40 % des Volks-einkommens via Steuern und Sozialversicherung. Sie werden Solidarität wieder als eine be-wusste Gesinnung in sich entwickeln müssen. Zuerst einmal noch im anschaulichen Nahbe-reich als ein neues Selbstwert- und Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen! Eines be-dingt hier das andere. Nur eine Gesellschaft mit starker Kohäsionskraft wird die Belastungen tragen können, die die gewachsene europäische und weltpolitische Verantwortung dem Groß-staat Deutschland auferlegt. Nur sie wird auch die inneren Spannungen aushalten können, die der ökologische Umsteuerungsprozess mit sich bringt. Dazu nur ein Aspekt: Bis jetzt haben wir die als Leistungsanreiz unentbehrliche Ungleichheit mittels des quantitativen Wirtschafts-wachstums dadurch relativiert, dass es für jede Einkommensstufe immer noch einen Zu-wachs zu verteilen gab. Das ökologisch sinnvolle qualitative Wachstum erhält und verbessert „nur“ die allgemeinen Lebensgüter Erde, Wasser, Luft, Natur und Kultur, schafft aber keine individuell aneigenbaren Güter wie Einkommen, Komfort, Prestige. In einer in diesem Sinne statischer werdenden Wirtschaft dürfte die Schärfe der Verteilungskämpfe nur dann nicht zu einer Zerreißprobe des Gemeinwesens werden, wenn ein intensives, werthaftes Zusammen-gehörigkeitsgefühl vorhanden ist.

Dass nationale Verbundenheit in das Bewusstsein europäischer Gemeinsamkeit eingebunden sein muss, ist heute eine Selbstverständlichkeit.

Aber der Reichtum Europas, nämlich die Vielfalt seiner Kulturtraditionen, Mentalitäten und wirtschaftlich-sozialen Strukturen führt auch zu einer unterschiedlich starken Ausprägung des Umweltbewusstseins. Diese Differenzen in einer existenziellen Frage zu ertragen und in Frie-den auszugleichen, fordert eine tiefe Achtung vor der Individualität und der Entscheidungs-freiheit unserer europäischen Nachbarvölker. Es muss zwar viele geben, die mit beharrlicher Ungeduld darauf drängen, die Fahrt auf den Eisberg abzubremsen und den Kurs zu korrigie-ren. Aber da wir dem einen Boot, in dem wir alle sitzen, nur gemeinsam eine neue Richtung geben können, darf Ungeduld nicht in gegenseitige Unduldsamkeit umschlagen.

Angesichts der Komplexität des Problems werden Sie schließlich Augenmaß und einen langen Atem brauchen. Sie werden das gelobte Land der ökologisch gesicherten Zukunft selber nicht mehr sehen. Die Umsteuerung unserer Zivilisation ist nicht das Werk einer Generation, sondern ein Jahrhundertwerk. Aber Sie können einen neuen Anfang machen!

Was letztlich die Angst zu einem so bedrängenden Zeitgefühl macht, ist die Wiederent-deckung der Endlichkeit unserer Welt. Seit der Aufklärung hat Europa diese Erfahrung durch den Glauben an die unendliche Perfektibilität unserer Lebensverhältnisse überspielt.

Nach zwei furchtbaren Weltkriegen hat unsere Zeit zudem die Endlichkeit unserer individu-ellen Lebensspanne dem Alltagserleben möglichst entrückt und hinter die Mauern von Klini-ken und Altenheimen verbannt. Dies gehört mit zum seelischen Komfort der Wohlstandsge-sellschaft. In Gestalt der ökologischen Bedrohung hat die Endlichkeitserfahrung uns nun wieder eingeholt. Doch Jahrhunderte haben mit dieser Erfahrung gelebt. Nicht wenige Werke der Literatur, Kunst und Musik, die eine Ahnung des Ewigen vermitteln oder die Bedingun-gen des Menschseins tief erfassen, sind in Epochen eines wachen Endlichkeitsbewusstseins entstanden. So macht diese Erfahrung Sie frei von den Täuschungen des Fortschrittsoptimis-mus und gibt Ihrem Leben wieder den Ernst des vollen Wagnisses. Sie stellt Ihnen aber auch eine große Aufgabe, mit deren Lösung Sie einen Anfang machen müssen, wenn die Überwin-dung der Preisgegebenheit des menschlichen Daseins keine flüchtige Episode der Mensch-heitsgeschichte bleiben soll.

Wenn Sie sich der realen Möglichkeit der Endlichkeit unserer von Menschen bewohnten Erde stellen und sie nicht als Anlass zu Endzeitängsten, sondern als Herausforderung annehmen, dann kann Ihr Leben mit dem Ernst auch an Intensität und Tiefe, an Farben und Spannweite gewinnen.

Das verlangt Lebensmut, der die Mitte hält zwischen Angst und der unverantwortlichen Kühnheit des „nach uns die Sintflut“. Lebensmut kann sich auch heute noch den Ausspruch eines Ritters und Humanisten vor 500 Jahren zu eigenmachen. Der damals noch alltäglichen Daseinsnot unmittelbar ausgesetzt, aber auch herausgefordert durch die Probleme seiner Umbruchszeit, sagte er:

Es ist eine  L u s t  zu leben!

 

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Am Samstag gehts los

Hola, hier nochmals der Ablauf. 16 Uhr HGT, wer noch Mitfahrgelegenheiten nach Thörnich sucht, bitte posten, mein Auto ist nun voll. Ab 18 Uhr trudeln wir bei Thommy ein. Brauch jemand die Adresse? Thörnich, links und schon da. Da wir alle NICHT wollen, daß Karsten und Franky singen, Musik kann mitgebracht werden, bitte auf USB!!! Rechner und Boxen sind vor Ort. Den Kommunionsanzug könnt ihr zuhause lassen, passt ja bestimmt eh nicht mehr! Also Klamotten locker und leger. ansonsten freu ich mich auf euch.

chris

Posted in Uncategorized | Leave a comment

Abi 20 Jahre: Mehr Informationen und Informationen über Kosten und Überweisung

Hallo,

noch einmal zur Erinnerung: Unser 20 jähriges Abi Nachtreffen findet am 16. Juni in Thörnich statt.
Ich habe gerade mit Thomas Ludwig telefoniert. Thomas wird etwas zu Essen und zu Trinken bestellen. Jeder der kommen möchte, soll daher bitte 35,00 Euro für Essen und Getränke an die folgende Bankverbindung überweisen
Christian Klasen
KTO XXXX
BLZ 58570024
Deutsche Bank
Damit wir planen können und entsprechende Mengen beim Caterer bestellen können, gibt es für die Überweisung eine Frist bis zum Mittwoch den 13.06.2012. Bitte denkt bitte alle daran.
Wie ihr auf der Namensliste (unter Dateien) sehen könnt, gibt es noch eine grosse Menge an Personen, die sich bislang noch nicht zurückgemeldet haben. Bitte meldet euch, damit wir planen können. Solltet ihr Kontakt mit Personen haben, die sich noch nicht zurückgemeldet haben, sprecht diese doch bitte an und verweist sie auf die Facebook Seite sowie die Seite www.abi92-hgt.de
Gibt es noch Vorschläge von euch?
Karsten
Posted in Uncategorized | Leave a comment